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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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239
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der Geschichte der Menschheit,

lichkeiten, soviel K ra n k h e i te n verursachen,die man K n a b e n st r e i t i g k e i t e n und Can-to rs-Kr i ege nennt. Du kannst , so viel Galle duwillt, über den Aegyptischen Aberglauben unddas Pfaffenlhum ausschütten, als z. B. jenerliebenswürdige Plato Europens *), der nur alleszu sehr nach Griechischem Urbilde modeln will, gc-than hat alles wahr! alles gut, wenn das Aegyp-tenthum für dein Land und deine Zeit seynsollte. Der Rock des Knaben ist allerdings für denRiesen zu kurz! und dem Jüngling bei) der Brautder Schulkerker anekelnd, aber siehe! dein Talarist für jenen wieder zu lang, und siehst du nicht,wenn du etwas Aegyptischen Geist kennest, wie deinebürgerliche Klugheit, philosophischerDeismus, leichte Tandeley, Umlaufin alle Welt, Toleranz, Artigkeit, Völ-kerrecht, und wie der Kram weiter heiße, denKnaben wieder zum elenden Greisknaben würde ge-macht haben. Er mußte eingeschlossen seyn; eine ge-wisse .Privation von Kenntnissen, Neigungen undTugenden mußte da seyn, um das zu entwickeln,was in ihm lag, und jetzt in der Reihe der Welt-begebenheiten nur das Land, die Stelle ent-wickeln konnte! Also waren ihm diese NachtheileBortheile, oder unvermeidliche Uebel,wie die Pflege mit fremden Ideen dem Kinde, Strei-fereyen und Schulzucht dem Knaben warum willtdu ihn von seiner Stelle, aus seinem Lebensalterrücken den armen Knaben tödten?-Welch

*) LKskteniiurv Lsraci. 1?. HII. Düsoell.