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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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233 IV. Auch eine Philosophie

jungen, A b l e i t u ng e n, D a m m e, Canäle,Städte, Dörfer aufwie mancherlei) Weiseward man am Erdklos an gehest et; aberwie viel Einrichtung entwickelte auch der ErdkloS!Er ist mir auf der Karte nichts als Tafel vollFiguren, wo jeder Sinn entwickelt hat: so ori-ginal dies Land und seine Products, so eineeigne M e n sehe n g a t t u ng! Der menschlicheVerstand hat viel in ihm gelernt, und vielleicht istkeine Gegend der Erde, wo dies Lernen so offen-bar Culturdes Bodens gewesen als hier.Sina ist noch sein Nachbild: man urtheile undertathe.

Auch hier wieder Thorhcit, eine einzigeAegoptische Tugend aus dem Lande, der Zeitund dem Knabenalter des menschlichen Geistes her-aus zu reißen, und mit dem Maßstabe einerandern Zeit zu messen! Konnte, wie gezeigt,sich schon der Grieche so sehr am Aegypter irren undder Morgenländer den Aeqvpter hassen: so, dünktmich, sollts doch erster Gedanke seyn, ihn bloßauf seiner Stelle zu sehen, oder man sieht,zumal aus Europa her, die verzogenste Fratze.Die Entwicklung geschah aus dem Orient undder Kindheit herüber natürlich mußte also nochimmer R el i g i o n, F u r c h t, Au t o r i t ä t, Des-potismus das Vehiculum der Bildungwerden: denn auch mit dem Knaben von sieben Jah-ren läßt sich noch nicht, wie mit Greis und Manne,vernünfteln. Natürlich mußte also auch, nachunserm Geschmack, dies Vehiculum der Bildungbarte Schlaube, oft solche Ungemach-