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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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236 IV. Auch eine Philosophie

wurden hier b ü rg e r li c h, r fl i c h, städ-tisch. Das Kind war dem Flügelkleide entwachsender Knabe saß auf der Schulbank, und lernte Ord-nung, Fleiß, Bürgcrsitten.

Eine genaue Vergleichung des morgenländischenund Aegyptischen Geistes müßte zeigen, daß meineAnalogie, von menschlichen Lebensaltern hergenom-men, nicht Spiel sc». Offenbar war allem, wasbeyde Alter auch gemeinschaftlich hatten, der himm-lische Anstrich genommen, und es mit Erde-haltung und Ackerlehm versetzt; AegyptensKenntnisse waren nicht mehr väterlicheOrakel-Sprücbe der Gottheit, sondern schonGesetze, politische Regeln der Sicher-heit, und der Rest von jenen ward bloß als hei-liges Bild an die Tafel gcmahlt, daß es nichtunterginge, daß der Knabe davor stehen, entwickelnund Weisbcit lernen sollte. Aegyptens Neigungenwaren nicht mehr so kindeszart als die im Orient:das Familien-Gcsühl schwächte sich, und ward dafürSorge für dieselbe, Stand, Künstler-Ta-lent, das sich mit dem Stande wie Hausund Acker fort erbte. Aus dem müßigen Zelte,wo der Mann herrschte, war eine Hütte derArbeit geworden, wo auch das Weib schonPerson war, wo der Patriarch jetzt als Künst-ler saß, und sein Leben fristete. Die freyeAue Gottes voll Heerden, ein Acker voll Dor-fe r u n d S t ä d t e: das Kind, was Milch undHonig, ein Knabe, der über seine Pflichtenmit Kuchen belohnt wurde es webteneue Tugend durch alles, die wir Aegyptischen