234 IV. Auch eine Philosophie
Zeiten, vor der jetzt bekanntlich alle Philoso-phien der Geschichte, und Geschichtender Philosophie voll sind, mit einem Seiten-blicke, obwohl Unwillens und Ekels, erwiedernmüssen, ohne daß ich mich um die Folgen desEinen und des Andern zu bekümmern nöthigfinde. Gebe hin, mein Leser, und füble noch jetzthinter Jahrtausenden die solang erhaltene reinemorgen ländische Natur, belebe sie dir ausder Geschichte dcr a l te s t e n Z e i l en, unddu wirst „Neigungen antreffen, wie sie nur indem Lande, auf die Art, zu den gr oßenZwecken der Vorsehung aufs Menschen-geschlecht hinab gebildet werden konnten" —Welch ein Gcmahlde, wenn ichs dir liefern könnte,wie es war!
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Die Vorsehung leitete den Faden der Entwick-lung weiter — vom Euphrat, Opus und Gan-g e s herab , zum Nil und an die Phön i ci schenKüsten — große Schritte!
Es ist selten ohne Ehrfurcht, daß ich mich vomalten Aegypten und von der Betrachtung entferne,was es in der Geschichte des mensch-lichen G e sch lech ts geworden ! Land, worinTheil des Knabenalters der Menschheit anNeigungen und Kenntnissen gebildet werden sollte,wie im Orient die Kindheit! Eben so leicht und