z?,2 I V. Auch eine Philosophie
gions-Gefühl, als Element unsrer Handlungen, fürunfern philosophischen Welttheil, fürunsere gebildete Zeit, für unsre frey denkende Verfas-sung von innen und außen äußerst schändlich undschädlich wären, (ich glaube, sie ist, was noch mehr ist,leider! für ikn gar unmöglich;) laß cs seyn, daßdie Bothen Gottes, wenn sie jetzt erschienen, Betrü-ger und Bösewichter waren: siehst du nicht, daß esmit dem dortigen Geiste der Zeit, des Landes, derStufe des Menschengeschlechts ganz anders ist?Bloß schon die älteste Philosophie und Regierungs-form hat so natürlich in allen Ländern ursprünglichTheologie seyn müssen l — — Der Menschstaunt alles an, ehe er sieht: kommt nur durchVerwund erung zur Hellen Idee des Wah-ren und Schönen; nur durch Ergebung undGehorsam zum ersten Besitz des Guten — sogewiß auch das menschliche Geschlecht. Hastdu je einem Kinde aus der philosophischenGrammatik Sprache beygebracht? aus der ab-gezogensten Theorie der Bewegung es gehengelernt? hat ihm die leichteste oder schwerste Pflichtaus einer Demonstration der Sitten lehrebegreiflich gemacht werden müssen? und dürfen?und können? Gottlob eben! daß sie's nicht d ü r-fe n und können! Diese zarte Ratur, u n wi s-send und dadurch auf alles begierig, leichtgläu-big und damit alles Eindrucks fähig, zu-trauend folgsam, und damit geneigt, aufalles Gute geführt zu werden, alles mit Ein-bildung, Staunen, Bewunderung erfassend, abercbcn damit auch alles um so fester und wun-derbarer sich zueignend ---- „Glaube,„Liebe und Hoffnung in seinem zarten Herzen-