der Geschichte der Menschheit. 22g
Menschengeschlecht in seiner Kindheitgewiß nicht weniger. Weis du Despotismusin seinem zartesten Keime nennest, und eigentlichnur Vater-Autorität war, Haus und Hüttezu regieren — stehe, wies Dinge ausrichtete, diedu jetzt mit alle deiner kalten Philosophiedes Jahrhunderts wohl unterlassen müssest!wies das, was Recht und Gut war, oder we-nigstens so dünkte, zwar nicht demonstrirte, aberdafür in ewige Formen fest schlug, miteinem Glanze von Gottheit und Vater-liebe, mit einer süßen Schlau bc früherGew 0 h nhcit, und allem Lebendigen derKindes-Jdeen aus seiner Welt, mit al-lem ersten Genuß der Menschheit in EinAndenken zauberte, dem Nichts, nichts auf der Weltzu gleichen. Wie nothwendig! wie gut! fürsganze Geschlecht, wie nützlich! da wurden Grund-steine gelegt , die auf andere Art nicht gelegt wer-den konnten, nicht so leicht und tief gelegt werdenkonnten— sie liegen! Jahrhunderte haben drübergebaut, Stürme von Weltaller haben sie, wie denFuß der Pyramiden, mit Sandwüsten über-schwemmet, aber nicht zu erschüttern ver-mocht — sie liegen noch! und glücklich, da allesauf ihnen ruht.
Morgenland, du hiezu recht auscrwablterBoden Gottes! die zarte Empfindlichkeitdieser Gegenden, mit der raschen, fliegenden Ein-bildung, die so gern alles in göttlichen Glan; klei-det: Ehrfurcht vor allem, was Macht, Anse-hen, Weisheit, Kraft, Fußstapfe Gottes ist, und