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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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228 IV. Auch eine Philosophie

sehen, Vorbild, Autorität herrschte, unddaß also, nach der aufgefädclten Sprache unsererPolitik, Furcht die Triebfeder dieses Regimentswar laß dich doch, o Mensch, vom Wortedes Fa c h - P hi l o sop h e n *) nicht irren, son-dern siehe erst, was es denn für ein Ansehen,was für eine Furcht sey? Gibts nicht in jedemMenschenleben ein Alter, wo wir durch trockene undkalte Vernunft nichts, aber durch Neigung,Bildung, nach Autorität Alles lernen? wo wirfür Grübelei) und Raisonncment des Guten, Wah-ren und Schönen kein Ohr, keinen Sinn, keineSeele; aber für die sogenannten Vorur theileund Eindrücke der Erziehung Alles ha-ben siche! diese sogenannten Vorurtheile ohneRarkarcr cslurswt aufgefaßt, und von keiner De-monstration des Naturrechts begleitet, wie stark,wie tief, wie nützlich und ewig! Grund-saulen alles dessen, was spater über sie gebauetwerden soll, oder vielmehr schon ganz und gar Kei-m e, aus denen sich alles Spatere und Schwächere,cs heiße so glorwürdig, als es wolle, (jeder ver-nünftelt doch nur nach seiner Empfindung,) ent-wickelt also die stärksten, ewigen, fast gött-lichen Züge, die unser ganzes Leben beseligenoder verderben; mit denen, wenn sie uns ver-lassen, uns alles verlaßt. Und siehe, wasjedem einzelnen Menschen in seinerKindheit unumgänglich Noth ist: dem ganzen

*) Monteöquleu's SchaareN Nachfolger und imitaio-rn4n servum p.