d e r G e sc h i c h t e der Me n sc hh eit. 227
Jahrtausende sollte er da gebildet werden! und ewigwird, ausser dem tausendjährigen Reiche und demHirngespinste der Dichter, ewig wird Patriar-ch e n - G e g e n d und P a t ri a r c h en - Ze l tdas goldene Zeitalter der kindlichenMenschheit bleiben.
Daß nun zu dieser Welt von Neigungen selbstZ ust an de gehören, die wir uns aus einem Be-trüge unsrer Zeit oft viel zu fr e mde und schreck-lich dichten, dürste eine Induktion nach der an-dern zeigen. — Wir haben uns einen Despotis-mus des Orients aus den übertriebensten, ge-waltsamsten Erscheinungen meist verfallender Reicheabgesondert, die sich mit ihm nur in ihrer letzten To-desangst strauben, (eben dadurch aber auch Todesangstzeigen!) — und da man nun nach unfern Europäi-schen Begriffen, (und vielleicht Gefühlen,) von nichtsSchcecklicherm, als Despotismus sprechen kann: sotröstet man sich, ihn von sich selbst ab, in Um-stände zu bringen, wo er gewiß nicht dasschreckliche Ding war, das wir uns a us un-serm Zustande an ihm träumen *). Mages seyn, daß im Zelte des Patriarchen allein An-
*) L 0 u 1 ktnKsr llu üespotisme orientsl. Vol-taire pbil. lle I'Iiistoirs — cie la Vol^ranosetc. H e 1 v e t. lls I'lÜZprit lDisc. III. ete.
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