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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
Entstehung
Seite
179
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über den Ursprung der Sprache. 279

rungen, die von einer freywilligen überdachten Ver-änderung, ihren Bau jetzt als einen Bau der Ver-nunft anzulegen, weit abstehrn. Ein gleiches istsmit dem Thier am Dniestcr, das PolignacLaukacüs nennt, und dessen Künste der Verfasser(Cap. 9. B. 2.) anführt. Wahrscheinlich ists rnuscitelluo lAnri., und hat seine Künste mit mehrernThieren dieser Gattung gemein, wie in vielen Bey-spielen gezeigt werden könnte.

Dieß alles sind Kleinigkeiten, die das Inneredes Werks nicht treffen; was ich jetzt anführc, hatauf das System des Verfassers mehr Einfluß. Umnehmlich die Erwerbung der menschlichen Fertigkei-ten ganz darzustellen, und von unten herauf zu ver-folgen, nimmt er ganz rohe thierahnliche Menschenan, die lange zuerst ohne Sprache 'waren; wo undwann aber hat cs solche gegeben? Die Geschichtekennet keine Nationen von Thiermenschen: denn auchdie rohesten Menschenfresser haben Sprache. Sielernen sie gerade wie wir, durch Tradition und Er-ziehung; der Pescherah wie der Engländer, der klat-schende Hottenkott, wie der sanft redende Grieche.Der Autor hat es auch gefühlt, wie schwer es sey,jedem wilden Volk die Erfindung seiner Sprache zuüberlassen, und meynt daher, daß einige gebilde-te Völker sie erfunden haben. Aber welche? undwielheilen diese nun den ungebildeten, die Jahr-tausende lang sprachlos gelebt hatten, die Sprachemit? und zwar also mit, daß diese dennoch ihr ei-gnes unvollkommenes Idiom voll Ausrufungen undlanger Wörter bekamen, als ob sie sich dasselbe von

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