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II. Zugaben
daß selbst die Anatomie dieser Meynung entgegensey, und nach Campers Entdeckung*) der Affe,auch dem Organ nach, nicht zur Sprache geschicktsey. So trefflich unser Verfasser es ins Licht ge-setzt hat, daß Key dem Menschen seine edelsten Ver-mögen crworbne Fertigkeiten sind: so ist cs einMangel seines Buchs, daß er nicht zugleich bemerk-te, wie einzig der Mensch die nächste Fähigkeit dazutheils in seiner Organisation, theils in seiner Lebens-weise von der Geburt 'an 'besitze, und daß also we-der der Affe, noch irgend ein Thier der Erde in sei-ner Gestalt und Lebensart "wahre menschliche Ver-nunft und Sprache je erhalten werde; vielleicht nichtaus wesentlicher Unvermögenheit ihrer Seele, son-dern weil ihre gegenwärtige Organisation sie vonuns scheidet. Auch den Biber rücket Monboddo,Büffon zu Folge, viel zu weit hinauf, da er of-fenbar nur instinckmaßiq bauet, und in Gesellschaftlebet. Daß er zu bauen unterlaßt, wenn er nichtzahlreich genug ist, hat er mit mehrern Thieren ge-mein, die zu ihrem Werk eine Anzahl von Mitge-sellen bedürfen; denn auch wenige einzelne Bienenwürden nicht bauen, zumal wenn ihnen die Köni-gin fehlte. Daß der Biber seine Wohnung im Klei-nen verändert, hat er ebenfalls mit mehrern Thie-rcn gemein; und selbst von den Bienen hat schonSwammerdamm bemerkt, daß ihnen nicht alle-mal die Zellen gleich gut gerathen. Diese Unter-schiede sind aber nur kleine Local- und Zeitvcrände-
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