I. Pr eis sehr ist
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ren, und diese Kenntnisse nur von andern Völkernbekamen. Daher auch das Geschrey so mancherPhilosophen über diese Dummheit, als über die un-begreiflichste Sache, da doch nach der Analogie derganzen Haushaltung mit unserem Geschlecht nichtsbegreiflicher ist, als sie. — Hier hat die Natur ei-ne ueue Kette geknüpft, die Überlieferung vonVolk zu Volk. „So haben sich Künste,„Wissenschaften, Eultur und Sprache„in einer großen Progression Nationen„hinab verfeiner t." — Das feinste Bandder Fortbildung, das die Natur wählenkonnte.
Wir Deutsche würden noch, ruhig, wie dieAmerikaner, in unsern Wäldern leben, oder viel-mehr noch in ihnen rauh kriegen und Helden seyn,wenn die Kette fremder Eultur nicht so nah an unsgedrängt, und mit der Gewalt ganzer Jahrhunderteuns genvthigt hätte, mit einzugrciftn. Der R v-mer holte seine Bildung aus Griechenland,der Grieche bekam sie aus Asien und Aegyp-ten: Aegypten aus Asien, Sinn vielleichtaus Aegypten — so geht die Kette von einemersten Ringe fort, und wird vielleicht einmal überdie Erde reichen. Die Kunst, die einen GriechischenPallast bauete, zeigt sich bei dem Wilden schon imBau einer Waldhütte; wie die Mahlerei Mengsund Dürers schon im rohesten Grunde auf dembemahlten Schilde Hermanns glänzte. Der Es-kimau vor seinem Kriegsheere hat schon alle Kei-me zu einem künftigen Demosthenes; und jene
Nation