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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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I. Pr eis sehr ist

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ren, und diese Kenntnisse nur von andern Völkernbekamen. Daher auch das Geschrey so mancherPhilosophen über diese Dummheit, als über die un-begreiflichste Sache, da doch nach der Analogie derganzen Haushaltung mit unserem Geschlecht nichtsbegreiflicher ist, als sie. Hier hat die Natur ei-ne ueue Kette geknüpft, die Überlieferung vonVolk zu Volk.So haben sich Künste,Wissenschaften, Eultur und Sprachein einer großen Progression Nationenhinab verfeiner t." Das feinste Bandder Fortbildung, das die Natur wählenkonnte.

Wir Deutsche würden noch, ruhig, wie dieAmerikaner, in unsern Wäldern leben, oder viel-mehr noch in ihnen rauh kriegen und Helden seyn,wenn die Kette fremder Eultur nicht so nah an unsgedrängt, und mit der Gewalt ganzer Jahrhunderteuns genvthigt hätte, mit einzugrciftn. Der R v-mer holte seine Bildung aus Griechenland,der Grieche bekam sie aus Asien und Aegyp-ten: Aegypten aus Asien, Sinn vielleichtaus Aegypten so geht die Kette von einemersten Ringe fort, und wird vielleicht einmal überdie Erde reichen. Die Kunst, die einen GriechischenPallast bauete, zeigt sich bei dem Wilden schon imBau einer Waldhütte; wie die Mahlerei Mengsund Dürers schon im rohesten Grunde auf dembemahlten Schilde Hermanns glänzte. Der Es-kimau vor seinem Kriegsheere hat schon alle Kei-me zu einem künftigen Demosthenes; und jene

Nation