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1. Preis sehr ist
lich e Ge s ch le c h t m e h r als ein einz«l-u es Volk erfinde. Und das zwar nicht bloßnach Menge der Köpfe, sondern nach viel-fach und innig vermehrtercn Verhält-nissen. Man sollte denken, daß ein einsamerMensch, ohne dringende Bedürfnisse, mit aller Ge-mächlichkeit der Lebensart, vielmehr Sprache erfin-den , ja daß seine Muße ihn dazu antrribcn werde,seine Scelenkrafte zu üben, mithin immer etwasNeues zu erdenken. Allein das Gegentheil ist klar.Er wird ohne Gesellschaft immer auf gewisse Weefiverwildern, und bald in Unthatigkeit ermatten,wenn er sich nur erst in den Mittelpunkt gesetzt hat,seine nöthigsten Bedürfnisse zu befriedigen. Er istimmer eine Blume, die, aus ihren Wurzeln ge-rissen, von ihrem Stamme gebrochen, da liegt undwelker. — Setzet ihn aber in Gesellschaft und inmehrere Bedürfnisse: er habe für sich und andere
zu sorgen; man sollte denken, diese neuen Lastennehmen ihm die Freiheit, sich empor zu heben: die-ser Zuwachs von Peinlichkeiten nehme ihm die Muße,zu erfinden; aber gerade umgekehrt. Das Bedürs-niß strengt ihn an: die Peinlichkeit weckt ihn: dieRastlosigkeit halt seine Seele in Bewegung: erwird desto mehr lhun, je wundersamer cs wird, daßcrs thue. Sv wachst also die Fortbildungeiner Sprache von einem Einzelnenbis zu einem Fa m ilie n - M « nsc h en schonin sehr zusammengesetztem Verhalt-et ß. Alles andre abgerechnet, wie wenig würdedoch der Einsame, selbst der einsame Sprachen-Phi-losoph aus seiner wüsten Znsel erfinden! Wievielmehr und starker wirkt der Stammvater, der Fa-