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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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156
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I. Preisschrift

erklären getraue.Wie viel Sineser-Gram-,,matiken aber, und wie viele Arten derselbenmüßten seyn, wenn die Erde voll sprach-erfindender Landthiere gewesen wäre!"

Woher kommts, daß so viele Völker ein Al-phabet haben, und doch fast nur Ein Alphabetauf dem Erdboden zu finden ist? Der sonderbareund schwere Gedanke, sich aus den Bestandtheilender willkührlichcn Worte, aus Lauten, will-.kührliche Zeichen zu bilden, ist so ver-wickelt, so sonderbar, daß es gewiß unerklärlichwäre, wie viele und so viele auf den einen soentfernten Gedanken, und alle ganz auf Ei-ne Art auf ihn gefallen wären. Daß sie alle dieweit natürlichem Zeichen, die Bilder von Sa-chen, vorbei -ließen, und Hauche mahl-ten, unter allen möglichen dieselben zwan-zig mahlten, und sich gegen die übrigen fehlen-den dürftig behalfen, daß zu diesen zwan-zig so Viele dieselben willkührlichen Zei-chen nahmen Wird hier nicht U e b e r l i e-ferung sichtbar? Die morgenlandischen Alphabetesind im Grunde eins: Das Griechische, Lateini-schs, Runische, Deutsche, u. s. w. sind Ableitun-gen ; das Deutsche hak daher noch mit dem Kopti-schen Buchstaben gemein, und einige Irländer sindkühn genug gewesen, den Homer für eine Ueberse-tzung aus ihrer Sprache zu erklären. Wcr kann,(so wenig oder viel er darauf rechne), im Grundedie Verwandtschaft der meisten Sprachenganz verkennen?Wie ein Menschcnvolk nur auf