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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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über den Ursprung der Sprache. r55

Gültigkeit und Progression ihrer Bedeutung, nie«uf eine Menge schwacher Subjecte, sondern aufdie Kräfte an, mit denen sie wirken. Diese wirkeneben im simpelsten Verha'tniß am stärksten; undnur die Bande umfangen also das ganze Geschlechtam strengsten, die von Einem Punkte der Ver-knüpfung ausgehen.

Ich lasse mich in keine weitern Gründe dieseseinstämmigen Ursprungs ein: daß z. B. noch kei-ne wahren Data von neuen Menschengattungen,die diesen Namen, wie die Thiergattungen, ver-dienten, aufgefunden sind; daß die offenbar allmäh-liche und fortgehende Bevölkerung der Erde geradedas Gegentheil von eingebornen Landthieren zeige;daß die Kette der Cultur und ähnlicher Gewohnhei-ten dasselbe, nur dunkler, zeige u. s.w. Ich bleibebei'der Sprache. Wären die Menschen Na-tional-Thiere, deren jedes die seinige sich ganz un-abhängig und abgctrennt von andern selbst erfun-den hätte: so müßte diese gewißeine größereBer sc hied e n a r ti g keit" zeigen, als vielleichtdie Einwohner des Saturns und der Erde gegeneinander haben mögen; und doch geht bei unsoffenbar Alles auf Einem Grunde fortAuf einem Grunde, nicht bloß was die Form,sondern was wirklich den Gang des mensch-lichen Geistes betrifft: denn unter allen Völ-kern der Erde ist die Grammatik beinaheauf Einerlei Art gebaut. Die einzige Si-nesische macht, meines Wissens, eine wesentlicheAusnahme, die ich mir aber als Ausnahme sehr zu