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„gen Unterschiede ihrer Gebräuche und„Sprachen."
Eine morgenlandische Urkunde über dieTrennung der Sprachen*), (die ich hiernur als ein poetisches Fragment zur Archäologieder Völkergeschichte betrachte), bestätigt durch einesehr dichterische Erzählung, was so viel Na-tionen aller Welttheile durch ihr Beispiel bestä-tigen. „Nicht allmählich verwandelten sich die Spra-„chen," wie sie der Philosoph durch Wanderungenvervielfältigt; „die Volker vereinigten sich," sagt dasPoem, „zu einem großen Werke; da floß über sicder Taumel der Verwirrung und der Vielheit derSprachen, daß sie abließen und sich trennten " —Was war dies, als eine schnelle Verbitterung undZwietracht, zu der eben ein solch großes Werkden reichsten Anlaß gab? Da wachte der vielleichthei einer klekncn Gelegenheit beleidigte Familien-Geist auf: Bund und Absicht zerschlug sich; derFunke der Uneinigkeit schoß in Flammen: sie flo-
gen auseinander, und thaten „d a S jetzt um so„heftiger, dem sie durch ihr Werk hatten„zuvorkommen wollen: sie verwirrten
„das Eine ihres Ursprungs, ih-re Spra-che. So wurden verschiedne Völker; und da„sagt der spatere Bericht, heißen noch die Trüm-„mer: Verwirrung der Völker!" Wer den Geistder Morgenländer in ihren Einkleidungen und Ge-schichten kennet, (ich will hier für die Theologie
' *) 1 Mos. ir.