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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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148 1. Preis schrift

gen Unterschiede ihrer Gebräuche undSprachen."

Eine morgenlandische Urkunde über dieTrennung der Sprachen*), (die ich hiernur als ein poetisches Fragment zur Archäologieder Völkergeschichte betrachte), bestätigt durch einesehr dichterische Erzählung, was so viel Na-tionen aller Welttheile durch ihr Beispiel bestä-tigen.Nicht allmählich verwandelten sich die Spra-chen," wie sie der Philosoph durch Wanderungenvervielfältigt;die Volker vereinigten sich," sagt dasPoem,zu einem großen Werke; da floß über sicder Taumel der Verwirrung und der Vielheit derSprachen, daß sie abließen und sich trennten "Was war dies, als eine schnelle Verbitterung undZwietracht, zu der eben ein solch großes Werkden reichsten Anlaß gab? Da wachte der vielleichthei einer klekncn Gelegenheit beleidigte Familien-Geist auf: Bund und Absicht zerschlug sich; derFunke der Uneinigkeit schoß in Flammen: sie flo-

gen auseinander, und thatend a S jetzt um soheftiger, dem sie durch ihr Werk hattenzuvorkommen wollen: sie verwirrten

das Eine ihres Ursprungs, ih-re Spra-che. So wurden verschiedne Völker; und dasagt der spatere Bericht, heißen noch die Trüm-mer: Verwirrung der Völker!" Wer den Geistder Morgenländer in ihren Einkleidungen und Ge-schichten kennet, (ich will hier für die Theologie

' *) 1 Mos. ir.