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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
Entstehung
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über den Ursprung der Sprache. 147

konnten diese Beyden Einerlei bleiben; und soschuf dasselbe Familien-Gefühl, das EineSprache gebildet hatte, da es National-Haß wurde,oft Verschiedenheit, völlige Verschie-denheit der Sprache. Er ist Barbar, er redeteine fremde Sprache: dies war die dritte,so gewöhnliche Synonyme.

So umgekehrt die Etymologie dieser Wortescheine, so beweiset doch die Geschichte aller kleinenVölker und Sprachen, über welche die Frage gilt,,hre völlige Wahrheit; die Absätze der Etymologiesind nur Abstraktionen, nicht Trennungen in der Ge-schichte. Viele solcher nahen Polyglotten sind ein-ander die grimmigsten, unversöhnlichsten Feinde;und zwar nicht alle aus Raub - und Habsucht, dasie oft nicht plündern, sondern nur tödtcn und ver-wüsten, und dem Schatten ihrer Väteropfern. Schatten der Vater sind die Gottheiten,und die einzigen unsichtbaren Maschinen der ganzen,blutigen Epopee, wie in den Gefangen Ossians.Sic sinds, die den Anführer in Traumen weckenund beleben, und denen er seine Nachte wacht: siesinds, deren Namen seine Begleiter in Schwürenund Gesängen nennen: sie sinds, denen man dieGefangnen in allen Martern weihet; und sie sindsauch gegentheils, die den Gemarterten in seinen Ge-sängen und Todesliedern stärken.VerewigterFa mi l ien - Ha ß" ist also die Ursache ihrerKriege, ikrer so eifersüchtigen Abtrennungen in Völ-ker, die oft kaum nur Familien gleichen, und nachaller Wahrscheinlichkeit auch Ursache der lli-

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