Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
Entstehung
Seite
149
Einzelbild herunterladen
 

über denUrsprungderSprache. 14s

keine höhere Veranstaltung ausschließen), der wirdvielleicht den sinnlich gemachten Hauptgedanken nichtverkennen, daßVeruneinigung über einer großengemeinschaftlichen Absicht," und nicht bloß die Völ-kerwanderung mit eine Ursache zu so vielen Spra-chen geworden.

Aber auch dies morgenlgndische Zeugniß, (dasich hier nur als Poem anführen wollte), dahinge-stellct, sichet man, daß die Vielheit derSprachen keinen Ei nwurf gegen dasNatürliche und Menschliche der Fort-bildung einer Sprache abgeben könne. Hierund da können freilich Berge durch Erdbebenhervor gehoben seyn; folget aber daraus, daß dieErde im Ganzen mit ihren Gebirgen und Strömenund Meeren nicht ihre Gestalt aus Wasser kön-ne gewonnen haben? Nur freilich wird auch ebendamit den Etpmylogisten und Völkerforschern einnützlicher Stein der Behutsamkeit auf die Zungegelegt,aus den Sprach Unähnlichkeitennicht zu despotisch ans ihre Abstam-mung zu schließen." Es können Familien sehrnahe verwandt seyn, und doch Ursache gehabt ha-ben, die Verwandtschaft der Wappen zu unterdrü-cken, die ihnen einst gemein gewesen, Der Geistsolcher kleinen Völker gibt dazu Ursache genug.