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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
Entstehung
Seite
146
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I. Preisschrift

freuen. Allein eben , weil diese Meynung nur Mey-nung, und von beiden Theilen, die gleiches Ge-fühl des Stummes haben, gleiche Meynung ist * **) ^:so ist eben damit die Trompete des Krieges geblasen.Das sodann gilt die Ehre, das weckt den Stolz undMuth des ganzen Stammes; auf beiden Seitenentstehen Helden und Patrioten. Und weil jedendie Ursache des Krieges traf, und jeder sie einsehenund fühlen konnte; so wurde der National-Haß in Luttern Kriegen verewigt. Und da war diezweite Synonyme fertig: wer nicht mit mir

ist, ist gegen mich. Barbar und Gehaßi-ger; ein Fremdling, ein Feind, wie beiden Römern ursprünglich das Wort Uostis !

Das dritte folgte unmittelbar aus den zweiersten Stücken, nämlich eine völlige Trennungund Absonderung. Wer wollte mit einem sol-chen Feinde, dem verächtlichen Barbaren, was ge-mein haben ? Keine Familien - Gebrauche, kein An-denken an Einen Ursprung, und am wenigsten Ei-nerlei Sprache, da Sprache eigentlichdasMerkwort des Geschlechts, das Bandder Familie, das Werkzeug des Unter-richts, ein Heldengesang von den Th a-ten der Vater, und die Stimme dersel-ben aus ihren Gräbern" war. Unmöglich

*) Der Barbar fühlte sich einen kraftvollern Mann,als die inner den Stadtmauern sich verweichlichten.

Der Herausgeber.

**) Voss, kU^mal,