über den Ursprung der Sprache. 14S
bungen von Nord- und Süd-Amerika, von Afrikaund Asien gelesen hat, dem dürfen die Stammedieses Waldes nicht vorgerechnet werden. Hierschließen diese Zweifler, hört also alle menschlicheUntersuchung auf.
Und doch glaube ich, daß auch hier die Unter-suchung nicht aufhöre, sondern daß sich diese „Ver-schiedenheit dicht aneinander eben so„natürlich erklären lasse, als die Einheit der„Fa m i l ie n - Sp r ac h e in Einer Nation."
Die Trennung der Familien in abgesonderteNationen geht gewiß nicht nach den langweiligenVerhältnissen von Entfernung, Wanderung, neuerBeziehung und dcrgl., wie sie der kalte Philosophden Zirkel in der Hand, auf der Landkarte abmißt,und wie nach diesem Maaße große Bücher „vonVerwandtschaften der Völker" geschriebenworden, an denen alles, nur die Regel nicht, wahrist, nach der alles berechnet ward. Thun wir einenBlick in die lebendige, wirksame Welt, so sind Trieb-federn da, die die Verschiedenheit der Sprache un-ter den nahen Völkern sehr natürlich veranlassenmüssen; nur man wolle den Menschen nach keinem
sharischen und Slawischen. In der Schweiztrennen Brücken, kleine Bäche, wohl in EinerStadt, Französisch oder Romanisch und Deutschredende Menschen, so daß die nächsten nicht alle-mal beide Sprachen verstehen.
Der Herausgeber.