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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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I. Pr eis sehr ist

her Neger mit seiner Haut, mit seiner Tintblassen-schwarze ^ mit seinen Lippen und Haar und Trut-hühnersprache, und Dummheit und Faulheit, seye.jn natürlicher Bruder der Affen desselben Klima's-Es sey so wenig eine Einheit des Ursprungs zwi-schen den Sprachen der Erde auszutraumen, alszwischen der Bildung aller Mcnschcngattungcn; undes hieße sehr unweise von Gott gedacht, nur einPaar Menschen als Stammaltcrn für die ganzeErde, schwach und schüchtern, zum Raube der Ele-mente und Thiere in einem Erdewinkel dahin gesetzt,und einem tausendfachen Ungefähr von Gefahrenüberlassen zu haben.-

Wenigstens, fahrt eine weniger behauptendeMeynung fort, wäre die Sprache eine natürlicheProduction des menschlichen Geistes, die sich nurallmählich mit dem Menschengeschlecht nach fremdenKlimaten hingezogen hatte: so müßte sie sich auch

nur allmählich verändert haben. Man müßte dieAbänderung, den Fortzug und die Verwandtschaftder Völker im Verhältnisse sortgehcn sehen, und sichüberall nach kleinen Nüanccn von Denk -, Mund-und Lebensart genaue Rechenschaft geben können.Wer aber kann das? Findet man nicht in demsel-ben Klima, ja dicht an einander in allen Weltthei-len kleine Völker, die in einerlei Kreise so verschie-dene und entgegengesetzte Sprachen haben, daß allesein Böhmischer Wald wird *)? Wer Reisebeschrei-

*) Wie viele Sprachen bestehen in Ungarn? Znbeinahe tausend Jahren keine Koalition derMad-