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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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sehen Inseln herrscht noch dieser Ursprung der Stam-messprache in den Liedern ihrer Stämme und Vä-ter ; so wie fast in allen Theilen der Welt Vaterund Mutter ähnliche Namen haben. Nun läßt sichauch anmerken, warum unter so manchen Völkern,von denen wir Beispiele anführtcn, das männ-liche und weibliche Geschlecht fast zwei ver-schiedene Sprachen habe, nahmlich weil beide nachden Sitten der Nation, als das edle und unedleGeschlecht, fast zwei ganz abgetrennte Völker aus-machen, die nicht einmal zusammen speisen. Nach-dem nun die Erziehung väterlich oder mütterlichwar: nach dem mußte auch die Sprache Vater-oder Muttersprache werden, so wie nach derSitte der Römer sie gar häusliche Kncchtssprache(linAuu varrmanla) ward.

Drittes Naturgesetz.

Da das ganze menschliche Geschlecht unmöglichEine Heerde bleiben konnte: so konnte cs auchnicht Eine Sprache behalten. Es ward alsoeine Bildung verschiedener National-Sprachennothwendig.

eigentlichen Verstände ist nie schon Eine Spra-che bei Mann und Weib, Vater und Sohn, beim