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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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2Z4 I- Pr eis sehr ist

Logik war, schon durch eine scharf prüfende Eensurberichtigt.

Rousseau, der hier nach seiner Art auf-ruft;was hatte denn die Mutter ihrem Kindeviel zu sagen? hatte das Kind nicht seiner Muttermehr zu sagen? woher lernte denn dies schonSprache, sie seine Mutter zu lehren?" macht auchhier, wie gewöhnlich, ein panisches Fcldgeschrey.Allerdings hatte die Mutter mehr das Kind zu leh-ren, als das Kind die Mutter, weil jene es mehrlehren konnte, und weil der mütterliche Jn-stinct, Liebe und Mitleiden, den Rousseauaus Barmherzigkeit den Thiercn zugibt und ausGroßmuth seinem Geschlecht versaget, sie zu diesemUnterrichte, wie der Ueberfluß der Milch zum Sau-gen, zwang. Sehen wir nicht selbst an manchenThieren, daß die Aeltern ihre Jungen zu ihrer Le-bensart gewöhnen? und wenn denn ein Vater seinenSohn von früher Jugend an zur Jagd gewöhnte,ging dies ohne Unterricht und Sprache ab?Einsolches Wörter - Dictiren zeigte aber schon eine ge-bildete Sprache an, die man lehrt; nicht eine, diesich erst bildet!" Abermal kein Unterschied, der eineAusnahme machen dürfe. Freilich war die Spra-che schon in dem Vater, in der Mutter gebildet,die solche ihren Kindern lehrten; aber durfte deß-wegen schon die Sprache ganz gebildet seyn, auchdie, die sie nicht lehrten? Konnten die Kinder ineiner neueren, weiteren, feineren Welt nicht mehrdazu erfinden? oder ist eine zum Theil gebildete,sich aber weiter fortbildende Sprache ein Wi-