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Liebe und Haß, von Freude und Thatigkeit, undwas die feurige, auswallende Jugendseele sich dabeidachte, wird alles mit verewigt — nun wird dieSprache schon Stamm!
Und je kleiner dieser Stamm ist, destomehr gewinnt er an innerer Starke.Unsre Vater, die nichts selbst gedacht, nichts selbsterfunden, die alles mechanisch gelernt haben; wasbekümmern sich diese um den Unterricht ihrer Söh-ne? um Verewigung dessen, was sie selbst nurwie im Traume besitzen? Aber der erste Vater, dieersten dürftigen Sprachersinder, die fast an jedemWorte die Arbeit ihrer Seele Hingaben, die überallin der Sprache noch den warmen Schweiß fühlten,den er ihrer Wirksamkeit gekostet — welchen Infor-mator konnten die bestellen? Die ganze Spracheihrer Kinder war ein Dialecl ihrer Gedan-ken, ein Loblied ihrer Th aten, wie dieLieder Ossi ans auf feinen Vater Fingal.
Rousseau und andre haben viel Paradoxesüber den Ursprung und das Anrecht des ersten Ei-genthums gesagt; und doch, hatte der erste nur dieNatur seines Thiermenschen befragt: so batte erihm geantwortet. Warum gehört diese Blume derBiene, die auf ibr sauget? Die Biene wird ant-worten: weil mich die Natur zu diesem Saugengemacht hat: mein Instinkt, der aus diese und
keine andre Blume hinfallt., ist mir Dictator ge-nug, der mir sie und ihren Garten zum Eigen-thum anweise. Wenn wir nun den ersten Men-schen fragen: „Wer ssat dir das Recht auf diese