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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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I. Preis sc hilft

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so wirddie Fortbildung des mensch-lichen Unterrichts durch den Geist derFamilie, durch den die Natur das ganze Ge-schlecht verknüpft hat, auch Fortbild ung derSprache."

Warum hangt dieser Unmündige so schwach undunwissend an den Brüsten seiner Mutter, an denKnieen seines Vaters? Damit er lehrbegierig seyund Sprache lerne. Er ist schwach, damit sein Ge-schlecht stark werde. Nun theilt sich ihm mit derSprache die Seele, die Denkart seiner Erzeugermit; und sie theilen es ihm gerne mit, weil esihr Sclbstgedachtes, Selbstgefühltes, Selbsterfunde-nes ist, was sie mitthcilen. Der Säugling, derdie ersten Worte sammelt, stammelt die Gefühleseiner Aeltern wieder, und schwört mit jedem frühenStammeln , nach welchem sich seine Zunge und See-le bildet, diese Gefühle zu verewigen, so wahr ersie Vater- oder Muttersprache nennet. Lebenslangwerden diese ersten Eindrücke seiner Kindheit, dieseBilder aus der Seele und aus dem Herzen seinerAeltern in ihm leben: mit dem Worte wird dasganze Gefühl wiederkommen , was damals frühe sei-ne Seele überströmte: mit der Idee des Wortsalle Neben-Jdeen, die ihm damals, bei diesem neuenfrühen Morgenblick in das Reich der Schöpfung,Vorlagen sie werden wicderkommen und mächti-ger wirken, als die reine, klare Haupt-Idee selbst.Das wird also Familien-D en kart, und mit-hin Fam ilien - S prache. Da steht nun derPhilosoph und fragt:durch welches Gesetz dennwohl die Menschen ihre willkührlich - erfundene Spra-