über den Ursprung der Sprache. 129
ihn unterrichtet. Alles bleibt also in ihrem GeschäftEinzeln, das unmittelbare Werk der Natur, und sowird, „keine Prozession der See le des Ge-schlechts," kein Ganzes, wie es die Naturam Menschen wollte. Den band sie also durch Nochund durch einen zuvorkommenden Aelterntrieb, fürden die Griechen das Wort hatten, an sein
Geschlecht, und knüpfte dadurch „ein Band desUnterrichts und der Erziehung," das ihmwesentlich würde. Da hatten Aeltern den Kreis ihrerIdeen nicht für sich gesammelt; er war zugleichda, um mitg et heilt zu werden, und der Sohnhat den Vortheil, den Neichlhum ihres Geistes schonfrühe, wie im Auszuge zu erben. Jene tragen dieSchuld der Natur ab, indem sie lehren; diese fül-len das ideenlose Bedürfniß ihrer Natur aus, in-dem sic lernen : so wie sie nachher wieder ihre Schuldder Natur abtragen werden, diesen Rcichthum, miteigenem Gute vermehret, weiter fortzupflanzen. Keineinzelner Mensch ist für sich da; „er ist, in„das Ganze des Geschlechts eingewe-„b et, er ist nur Eins für die fortgehen-„de Folg e."
Was dies auf die ganze Kette des Geschlechtsfür Wirkung habe, sehen wir später; hier schran-ken wir uns nur auf den Zusammenhang der erstenzwei Ringe ein: auf „die Bildung einer
„Familien - Denkart durch den Unter-„richt der Erziehung;" und —
Da der Unterricht der eignen Seeleder Ideen-Kreis der Aelternsprache ist:Philos. u. Gesch. H. Th. I