über den Ursprung der Sprache. 12b
das wir verehren; und vergessen die wahre göttlicheSprachncttur, die sich mit dem menschlichen Geistevereint bildete: so unregelmäßig sie uns auch scheine.Die Spcachbildung ist in die Schatten der Schulegewichen, aus denen sie nichts mehr für die leben-dige Welt wirket: drum soll auch nie eine bellere
Welt gewesen seyn, in der die ersten Sprachbildnecleben, fühlen, schaffen und dichten mußten. — Ichberufe mich auf das Gefühl derer die den Menschenim Grunde seiner Kräfte, die das Mächtige, Großein den Sprachen der Wilden, ja das Wesen derSprache überhaupt nicht verkennen. — Daher fahreich fort:
Zweytetz Naturgesetz.
Der Mensch ist, seiner Bestimmung nach, «in Ge-schöpf der Heerde, der Gesellschaft; die Fortbil-dung einer Sprache wird ihm also natürlich,wesentlich, nothwendig.
D.
-ms menschliche Weib hat keine Jahrszeit derBrunst, wie die Thierweiber; und die Zeugunqs-kraft des Mannes ist nicht so ungebandigt, aberfortwährend. Wenn nun Störche und Tauben Ehen