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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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I. Preisschrift

men, es einzuschen, daß die Sprache zu verbesserngut fty? Der erste Mensch sah es jedesmal ein,wenn er seine ersten Merkmahle besser ordnen, be-richtigen, unterscheiden und zusammen setzen lernte,und verbesserte damit jedesmal unmittelbar die Spra-che , wenn ec so etwas von neuem lernte. Unddann, wie hatte sich doch durch tausend Familienhin das Licht des Verstandes durch die Sprache soHelle ausklären können, wenn im Lauf dieser Ge-nerationen sich nicht schon dieSprache selbst auf-geklärt hätte. Also wäre eine Aufklärungohne Verbesserung möglich? und hinter einerVerbesserung tausend Familien hindurch noch derAnfang zu einer Verbesserung unmöglich?

Würde aber nicht ein ganz unentbehrlichesHülfsmittel dieses philosophischen und philologischenLollsAÜ, Schrift, müssen angenommen wer-dcn?" Nein! denn sie war kein philosophisch undphilologisches LollsAinin, diese erste natürliche, le-bendige Fortbildung der Sprache; und was könnteder Philosoph und Philolog in seinem tobten Mu-seum an einer Sprache verbessern, die in aller ih-rer Wirksamkeit lebt?

Sollen denn nun alle Völker auf gleiche Wei-se mit der Verbesserung zu Werk gegangen seyn?"Ganz auf gleiche Weise, denn sie gingen alle mensch-lich: so daß wir uns hier in den wesentlichen Rudi-menten der Sprache Eins für alle anzunchmen ge-trauen. Wenn das aber das größte Wunder seynsoll *), daß alle Sprachen acht xarte8 Oia-

*) 8. Sr. Sh»