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I. Preisschrift
men, es einzuschen, daß die Sprache zu verbesserngut fty? Der erste Mensch sah es jedesmal ein,wenn er seine ersten Merkmahle besser ordnen, be-richtigen, unterscheiden und zusammen setzen lernte,und verbesserte damit jedesmal unmittelbar die Spra-che , wenn ec so etwas von neuem lernte. Unddann, wie hatte sich doch durch tausend Familienhin das Licht des Verstandes durch die Sprache soHelle ausklären können, wenn im Lauf dieser Ge-nerationen sich nicht schon dieSprache selbst auf-geklärt hätte. Also wäre eine Aufklärungohne Verbesserung möglich? und hinter einerVerbesserung tausend Familien hindurch noch derAnfang zu einer Verbesserung unmöglich? —
„Würde aber nicht ein ganz unentbehrliches„Hülfsmittel dieses philosophischen und philologischen„LollsAÜ, Schrift, müssen angenommen wer-„dcn?" Nein! denn sie war kein philosophisch undphilologisches LollsAinin, diese erste natürliche, le-bendige Fortbildung der Sprache; und was könnteder Philosoph und Philolog in seinem tobten Mu-seum an einer Sprache verbessern, die in aller ih-rer Wirksamkeit lebt?
„Sollen denn nun alle Völker auf gleiche Wei-„se mit der Verbesserung zu Werk gegangen seyn?"Ganz auf gleiche Weise, denn sie gingen alle mensch-lich: so daß wir uns hier in den wesentlichen Rudi-menten der Sprache Eins für alle anzunchmen ge-trauen. Wenn das aber das größte Wunder seynsoll *), daß alle Sprachen acht xarte8 Oia-
*) 8. Sr. Sh»