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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
Entstehung
Seite
119
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über den Ursprung der Spruche, rig

ist bewiesen, und wäre der Vertheidiqer des göttli-chen Ursprungs der Sprache dieser Sache demon-strativ gewiß gewesen, so hatte er gegen einenbloßen Unsinn nicht eine Menge halbwahrer Grün-de zusammen tragen dürfen, die jetzt gegen einemenschliche Erfindung derSprache durch Verstandsämmtlich nichts beweisen. Ich kann den ganzen Ab-schnitt, so verflochten mit willkührlich-angenvmme-nen Heischesätzcn und falschen Axiomen über die Na-lur der Sprache er ist, hier nicht ganz aus einan-der setzen; ich nehme also nur so viel heraus, alsnölhig ist, darzutbun:daß in seinen Ein-

würfen die Natur einer sich sortbil-denden menschlichen Sprache und ei-ner sich fortbildenden menschlichenSeele durchaus verkannt sey."

Wenn man annimmt, daß die Einwohner derersten Welt nur aus etlichen tausend Familien be-fanden hatten, da das Licht des Verstandes durchden Gebrauch der Sprache schon so Helle geschienen,daß sie eingeschen,'was die Sprache sey, und daßsie also an die Verbesserung dieses herrlichen Mit-tels haben können anfangen zu denken: so-*")

aber von diesen Vordersätzen nimmt 'niemand nichtsan. Mußte mans erst in spaten Generationen ein-sehen lernen, was Sprache sey? Der erste Menschsah es ein, da er den ersten Gedanken dachte. Muß-te man erst in spaten Generationen so weit kom-

') S. 80. 8i.