über den Ursprung der Spruche, rig
ist bewiesen, und wäre der Vertheidiqer des göttli-chen Ursprungs der Sprache dieser Sache demon-strativ gewiß gewesen, so hatte er gegen einenbloßen Unsinn nicht eine Menge halbwahrer Grün-de zusammen tragen dürfen, die jetzt gegen einemenschliche Erfindung derSprache durch Verstandsämmtlich nichts beweisen. Ich kann den ganzen Ab-schnitt, so verflochten mit willkührlich-angenvmme-nen Heischesätzcn und falschen Axiomen über die Na-lur der Sprache er ist, hier nicht ganz aus einan-der setzen; ich nehme also nur so viel heraus, alsnölhig ist, darzutbun: „daß in seinen Ein-
„würfen die Natur einer sich sortbil-„denden menschlichen Sprache und ei-„ner sich fortbildenden menschlichen„Seele durchaus verkannt sey."
„Wenn man annimmt, daß die Einwohner der„ersten Welt nur aus etlichen tausend Familien be-fanden hatten, da das Licht des Verstandes durch„den Gebrauch der Sprache schon so Helle geschienen,„daß sie eingeschen,'was die Sprache sey, und daß„sie also an die Verbesserung dieses herrlichen Mit-tels haben können anfangen zu denken: so-*")
aber von diesen Vordersätzen nimmt 'niemand nichtsan. Mußte mans erst in spaten Generationen ein-sehen lernen, was Sprache sey? Der erste Menschsah es ein, da er den ersten Gedanken dachte. Muß-te man erst in spaten Generationen so weit kom-
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