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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
Entstehung
Seite
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über den Ursprung der Sprache, ir?

sonst machen sie kein Ganzes einer Maschine. Aberdaß man diese Vcrrheilung der Seelenkräfte, daman viele merklich erstickt, um in Einer andre zuübcrtrcffen, nicht in den Zustand eines natürlichenMenschen übertrage! Setzet einen Philosophen, der,in der Gesellschaft geboren und erzogen, nichts alsseinen Kopf zum Denken, und seine Hand zumSchreiben gcübet hat, setzet ihn mit Einmahl ausallem Schutz, aus allen gegenseitigen Bequemlichkei-ten , die ihm die Gesellschaft für seine einseitigenDienste leistet, hinaus: er soll sich selbst in einem

unbekannten Lande Unterhalt suchen, gegen die Thie-re kämpfen, und in allem sein eigner Schutzgotcseyn; wie verlegen wird er sich dabey finden! Erhat dazu weder Sinne, noch Kräfte, noch Uebungin beyden. Vielleicht hat er in den Irrgänger, sei-ner Abstraktion, Geruch, Gesicht und Gehör, undrasche Erfindungsgabe, und gewiß jenen Muth, jeneschnelle Entschließung verloren, die sich nur unterGefahren bildet und äußert, die in stater, neuerWirksamkeit, seyn will, oder sie entschläft. Ist ernun in Jahren, wo der Lebensquell seiner Geisterschon stille stehet, oder zu vertrocknen anfängt: so

wird cs freylich ewig zu spät seyn, ihn in diesenKreis hinein bilden zu wollen: dies ist abernicht der gegebene Fall. Alle die Versuche zur Spra-che, die ich anführe, wurden nicht gemacht, umphilosophische Versuche zu seyn: die Merkmahle derKräuter wurden nicht ausgefunden, wie sic L i u n eclassisicirt: die ersten Erfahrungen sind nicht kalte,vernunftlangsame, sorgsam abstrahirende Experimente,wie sie der einsame Philosoph macht, wenn er der