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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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I. Preisschrift

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tcrliegen, oder über alles herrschen, mit dem Planeeiner Weisheit, deren kein Thier fähig ist, entwe-der von Allem Besitz nehmen, oder umkommen.,,Sey nichts, oder Monarch der Schöpfung durchdeinen Verstand! Vergehe, oder schaffe dir Spra-che ! " Und wenn sich nun in diesem andringendenKreise von Bedürfnissen alle Seclcnkrafte sammeln:wenn die ganze Menschheit, Mensch zu sepn, stre-bet, wie viel kann erfunden, wie vielkann gethan und geordne t werd en!

Wir gesellschaftlichen Menschen denken uns ineinen solchen Zustand immer nur zitternd hinein.Ey," sagt man,wenn der Mensch sich gegen allesauf eine so langsame, schwache, unhinreichende Arterst retten soll durch Vernunft, durch Ueberlegung;wie langsam überlegt diese! und wie schnell, wieandringend sind seine Bedürfnisse, seine Gefahren!"

-- Es kann dieser Einwurf freylich mit Bey-

spielen sehr ausgeschmückt werden; er streitet abergegen eine ganz andre Spitze. Unsre Gesellschaft,die viele Menschen zusammen gebracht hat, daß siemit ihren Fähigkeiten und Verrichtungen Eins seynsollen, muß von Jugend auf Fähigkeiten vertheilenund Gelegenheiten ausspenden, daß Eine vor derandern gebildet werde. So wird der Eine Menschfür die Gesellschaft gleichsam ganz Algebra, ganzVernunft; so wie sie am andern bloß Herz, Muthund Faust braucht. Der nutzt ihr, daß er keinGenie und viel Fleiß; jener, daß er Genie inEinem und in allem andern nichts habe. JedesTriebrad muß sein Verhältnis und Stelle halten;