über den Ursprung der Sprache. ioZ
Thiexe verbinden ihre Gedanken dunkel oderklar, aber nicht deutlich. So wie freylich dieGattungen, die nach Lebensart und Nervenbau demMenschen am nächsten stehen, die Thiere des Fel-des, oft viel Erinnerung, viel Gedächtniß,und in manchen Fallen ein stärkeres, als derMensch zeigen: so ists doch nur immer ein sinn-liches Gedächtniß; und keines hat die Erinnerungje durch eine Handlung bewiesen, jdurch die es fürsein ganzes Geschlecht seinen Zustandverbessert, und Erfahrungen generali-sirt hätte, um sie in der Folge zu nutzen.Der Hund kann freylich die Geberde erkennen, dieihn geschlagen hat, und der Fuchs wird den unsi-checn Ort, wo ihm nachgcstellt wurde, fliehen; aberkeins von beyden vermag sich eine allgemeineReflexion aufzuklären, wie es dieser schlagdro-henden Geberde, dieser Hinterlist der Jäger je aufimmer entgehen könnte. Es blieb also nur immerbey dem einzelnen sinnlichen Falle han-gen, und sein Gedächtniß wurde eine Reihedieser sinnlichen Fälle, die sich produ-ciren und re produciren , nie aber „durchUeberlegung" unter einander verbundensind. Ein Mannigfaltiges ohne deutliche Einheit;ein Traum sehr sinnlicher, klarer, lebhafter Vor-stellungen, ohne ein Hauptgesetz des Hellen Wachens,das diesen Traum ordne.
Freylich ist unter diesen Geschlechtern und Gat-tungen noch ein großer Unterschied. Je enger derKreis, je stärker die Sinnlichkeit und der Trieb.