I. Pr eis sehr ist
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kur, im frischsten Zustande seiner Kräfte und Saf-te, und mit der besten, nächsten Anlage kam, vomersten Augenblicke an sich zu entwi-ckeln. Ueber die ersten Momente der Sammlungund Leitung muß freylich die schaffende Vorsicht ge-waltet haben-doch es ist nicht Werk der Phi-
losophie, das Wunderbare in diesen Momenten zuerklären; so wenig sie seine Schöpfung erklärenkann. Sie nimmt ihn im ersten Zustande der frey-en Thätigkeit, im ersten vollen Gefühlseines gesunden Dasepns, und erklärt alssdiese Momente nur menschlich.
Nun darf ich mich auf das Vorige beziehen.Da hier keine metaphisische Trennung der SinneStatt findet, da die ganze Maschine empfindet, undgleich vom dunkeln Gefühl herauf arbeitet zur Be-sinnung, da dieser Punct, die Empfindung des er-sten deutlichen Merkmahls, eben auf dasGehör, den Mittlern Sinn zwischen Augen undGefühl trifft; so ist die Genesis der Sprache einso inneres Drängniß, wie der Drang desEmbryo's zur Geburt Key dem Moment seiner Rei-se^ Die ganze Natur stürmt auf den Menschen,rün seine Sinne zu entwickeln, bis er Mensch sey.Und wie von diesem Zustande die Sprache, anfangt,sy „ist die ganze Kette von
„Zuständen in der menschlichen See-
„le von der Art, daß jeder die Spra-che fortbildet." —
Dies große Gesetz der Naturordnung wollen wir nä-her betrachten.