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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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über den Ursprung der Sprüche. 97

fnngs im Bedürfniß Worte zu finden es sehr vielfäl-tig thun mußte: so wurdenin nllen ölten Spra-chen viel krasterits, aber nur ein oder kein kras-seiis." Dessen hakte sich nun in den gebildetemZeiten die Dichtkunst und Geschichte sehr, diePhilosophie aber sehr wenig zu erfreuen, weildie keinen verwirrenden Vorrath liebet. Hier sindwieder Huronen, Brasilianer, Morg.en-länder und Griechen einander gleich: überallSpuren vom Gange des menschlichen Geistes.

4) Alle neueren philosophischen Sprachen habenbas IVomsu feiner, das Verdünn weniger,aber regelmäßiger modisicirt; denn die Spracheerwuchs mehrzur kalten Beschauung dessen, wasda ist, und was gewesen ist, als daß sie noch einunregelmäßig stammelndes Gemisch von dem, wasetwa gewesen ist, geblieben wäre. Jenes gewohn-te man sich nach einander zu sagen, und alsodurch iVumeros und Artikel und Eiasus, u s. w.zu bestimmen;die alten Erfinder woil-ten Alles auf einmahI sagen*), nichtbloß, was gethan wäre, sondern wer es gethan?wann? wie? und wo es geschehen? Sie brachtenalso in die iVomiüa gleich den Zustand: in j e-de Person des Vsrbi gleich das Oeuus; sie un-terschieden gleich durch xras - und nkkirmutiva,durch ak-und sussixa: Verbum und ^.äverbium,Verbum und i^omeu, alles floß zusammen." Je

*) Rousseau har diesen Satz in seiner Hypothese divi-nirt, den ich hier zu bestimmen und zu beweisen

suche.

Philos. u. Gesch.

tt. Th.

G

kVopA'läen,