über den Ursprung der Sprache. g5
2 ) Wie Vsrkn einer Sprache eher sind, als-die von ihnen rund abstrahirten Corning: so auchAnfangs um so mehr Conjugationen, jeweniger man Begriffe unter einanderzu ordnen gelernt hat. Wie viel ihrer habendie Morgenländer! und doch si'nds eigentlich keine;denn was gibts noch immer für Anpflanzungen undUmwerfungeN der Ver'ooruin aus Konjugation inConjugation! Die Sache ist ganz natürlich. Danichts den Menschen so nahe angeht, wenigstens süsprachartig ihn trifft, als was er erzählen soll,Thaten, Handlungen, Begebenheiten: so muß sichursprünglich eine solche Menge Thaten und Be-gebenheiten sammeln, daß fast für jeden Zu-stand ein Neues VewNurw wird. „In der Huroni-„schen Sprache wird alles conjugirt. Eine Kunst,„die nicht kann erkläret werden, läßt darin von den„Zeitwörtern, die Nenn-, die Für-, die Auwörter un-terscheiden. Die einfachen Zeitwörter haben eine„doppelte Conjugation, Eine für sich und Eine,„die sich auf andre Dinge beziehet. Die dritten Per-tonen haben die beiden Geschlechter. Was die lern-„xorn anbetrifft, findet man die feinen Unterschie-de, die man z. B. im Griechischen bemerket; ja,,wenn man die Erzählung einer Reise thun will,„so drückt man sich verschieden aus, wenn man sie„zu Lande und zu Wasser gethan hat. Die ^.cniva„vervielfältigen sich so oft, als es Sachen gibt, die.„unter das Thun kommen: das Wort Essen ver-ändert sich mit jeder eßbaren Sache. Das Thun„einer beseelten Sache wird anders ausgedrückt,„als einer unbeseeltcn. Sich seines und des Ei-„gcnthums dessen bedienen, mit dem man redet,