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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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l. Preisschrift

gleiche Art? Ueber das Factum wäre so vielzu sagen; der Schluß sagt gar das Gegentheil.Eben weil die menschliche Vernunft nichtohne Abstraktion seytt kann, und jede A b-straction nicht ohne Sprache wird: so mußdie Sprache auch in jedem Volk Abstrackio-n c N enthalten , das ist , ein Abdruck der Ver-nunft seyn, von der sie ein Werkzeug gewe-scn. Wie aber jede nur so viel enthalt/ alsdas Volk hat machen können, und keine einzi-g e, die ohne Sinne gemacht wäre, alswelches ihr ursprünglich sinnlicher Ausdruck Zeigt-,so ist nirgends göttliche Ordnung zu sehen, als sofern die Sprache durchaus Mensch?»stich ist"

V. Endlichda jede Grammatik nur eine Philo-sophie über die Sprache, und eine Methodeihres Gebrauchs ist! so Muß, je ursprüngli-chcr die Sprache ist, desto weniger Gramma-tik in ihr seyn, und die älteste ist bloß dasvorangczeigtc Wörterbuch der Natur." Ichzeichne aus vielen Steigerungen aus.

i) Declina tioneN und Eonjugatis-neN sind nichts anders, als Verkürzungen und Be-stimmungen des Gebrauchs der IWminurw und Vsi>koruwi nach Zahl, Zeit, Art und Person. Je ro-her also eine Sprache, desto unregelmäßiger ist siein diesen Bestimmungen, und . zeigt bei jedemSchritte den Gang der menschlichen Vernunft.Vornan noch ohne alle Kunst des Gebrauchs, ist sieein simples Wörterbuch.