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86 I. Preisschrift
es seyn, daß unter den So Wörtern, die der:Araber für den Löwen, unter den 200, die erfür die Schlange, unter den 80, die er für denHonig, und mchr als 1000, die er fürs Schwerthat, sich seine Unterschiede finden, oder gefundenhätten, die aber verlohren gegangen waren —warum waren sie da, wenn sie verlohren gehenmußten? Warum erfand Gott einen unnöthigenWortschatz, den nur, wie die Araber sagen, eingöttlicher Prophet in seinem ganzen Umfange fas-sen konnte? — — Vergleich un gs weise abersind diese Worte doch immer Synonyme, in Be-tracht der vielen andern Ideen, fürwelche die Wörter gar mangeln. Nunentwickle man darin göttliche Ordnung, daß Cr«der den Plan der Sprache übersah, für den Stein70 Wörter erfand, und für alle so nöthige Ideen,innerliche Gefühle, und Ahstrnctionen keine? daßEr dort mit unnölhigem Ucherfluß überhäufte,hier in der größten Dürftigkeit ließ, und das Be-dürfniß nöthig machte, Metaphern zu usurpiren,halben Unsinn zu reden u. s. w.
Menschlich erklärt sich die Sache von selbst.So un eigentlich schwere, seltene Ideenausgedrückt werden mußten; so häufig konntensdie vorliegenden und leichten. Je u n-be kanntet man mit der Natur war; von jemehrern Seiten man sie aus Unerfahrenheit ari-schen und kaum wieder erkennen konnte; je we-niger man a priori, sondern nach sinnlichenUmständen erfand : desto mehr Synonyme.Je Mehrere erfanden, je umher irrender
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