über den Ursprung der Sprache. tzS
derbarkritcn zu verbinden; was für klägliche Beispie-le wimmeln da in ganzen Schulen der morgenlandi-scheu Sprachen!
Noch Eins. Wenn gar an solchen kühnen Wett-kämpfen, an solchen Versetzungen der Gefühle inEinen Ausdruck, an solchen Durchkreuzungen derIdeen ohne Regel und Richtschnur gewisse fei-ne Begriffe Eines Dogma,. Eines Sy-stems hangen, oder daran geheftet wer-,den, oder daraus untersucht werden sol-len; Himmel! wie wenig waren diese Wortvcr.su-chc einer werdenden oder früh gewor.dnen SpracheDefinitionen eines Systems, und wie oft. kommtman in den Fall., Wort -Idole zu schaffen, an dieder Erfinder oder der spatere Gebrauch nicht dachte!--Ich gehe zu einem neuen Canon r
III. „Je ursprünglicher eine Sprache ist, je hau-„figer solche. Gefühle, sich in ihr durchkreuzen;,„desto weniger können diese, einander genau„und logisch untergeordnet seyn. Eine solche„ist reich an Synonymen: bei aller wesentli-„chen Dürftigkeit hat sie den größten umröthi-„gen Ucbcrfluß."
Die Vertheidiger des göttlichen Ursprungesdie.in allem göttliche Ordnung zu finden wissen, kön-nen ihn hier schwerlich finden, und laugncn *)die Synonyme. — Sie läugnen?. Wohlan,, laß
*) Gäßmilch z. g.