über den Ursprung der Sprache. 83
„die Geschichte, Denkart und Literatur„des Landes, sondern überhaupt in die dunk-ele Gegend der men schlicken Seele eine„Fackel getragen, wo sich die Begriffe dutch-„kreu zen Und verwi ckeln , wo die verschie-densten Gefühle einander erzeugen, wo„eine dringende Gelegenheit alle Kraft„te der Seele aufbiethet, und die ganze„Erfindungskunst- deren sie fähig ist,„zeiget/' Jeder Schritt wäre in einem solchenWerke Entdeckung, und jede neue Bemerkung hier-über gäbe eine immer vollständigere JndUction desBeweises von der Menschlichkeit des Ursprungs derSprache.
Schul tens hat sich an der Entwicklung eini-ger solchen Oviginmn der HebräischenSpr ei-che Ruhm erworben: jede seiner Entwicklungen isteine Probe meiner Regel; ich glaube aber vielerUrsachen wegen nicht, daß die OriAines der erstenmenschlichen Sprache, wenn es auch die Hebräischewäre, je vollständig entwickelt werden kön-nen —" —
Ich folgere noch eine Anmerkung, die zu all-gemein und wichtig ist, um übergangen zu werden.Der Grund der kühnen Wort-Metaphern lag in ih-rer ersten Erfindung '; aber wie? wenn spat Nachher,da schon alles Bedürfniß weggefallen ist, aus blo-ßer Nachahmungssucht, oder aus Liebe zum Altcr-thuM dergleichen Wort- und Bildergattungen nichtNut bleiben, sondern gar noch ausgedehnt und erhö-het werden? Dann, o dann wird jener erhabne