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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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Seite
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I. Preisschrift

lebhafter: darum hat er diese, nicht mehr und nichtandre Sinne; alles wiegt gegen einander, ist aus-gespart und ersetzt, mit Absicht angelegt und ver-theilet. Einheit und Zusammenhang, Proportionund Ordnung. Ein Ganzes zeiget sich hier, einSystem, ein Geschöpf von Besonnenheitund Sprache, von Besinnung undSprachschaffung. Wollte jemand nach allenBeobachtungen noch diese Bestimmung zum Sprach-geschöpfe laugnen, der müßte aus dem Beobachterder Natur erst ihr Zerstörer werden. Er müßte alleangezeigten'Harmonien in Mißtöne zerreißen, dasganze Prachtgebaude der menschlichen Kräfte inTrümmern schlagen, stine Sinnlichkeit verwüsten,und statt des Meisterstücks der Natur ein Geschöpffühlen, voll Mangel und Lücken, voll Schwachenund Eonvulsionen. Und wenn denn nun auf derandern Seitedie Sprache auch genau soist, wie sie nach dem Grundriße undder Wucht des vorigen Geschöpfes hatentstehen müssen."

-Ich gehe, das Letzte zu beweisen,

obgleich hier mir noch ein sehr angenehmer Spazier-gang Vorlage, nach den Regeln der SulzerschenTheorie des Vergnügens es zu berechnen,was eine Sprache durchs Gehör für uns für Vor-züge und Annehmlichkeiten vor der Sprache an-drer Sinne hatte?" Der Spaziergang führte aberzu weit; und man muß ihm entsagen, wenn nochdie Hauptstraße zu sichern und zu berichtigen vor-liegt. Also erstlich