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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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I. Preisschrift

um an Deutlichkeit und Klarheit; undalso wiederum Sinn zur Sprache. Wie dunkel istdas Gefühl! Es wird übertaubt, es empfindetalles in einander. Da ist mit Mühe ein Merk-mahl der Anerkennung abzusondern: es wird un-aussprechlich.

Wiederum das Gesicht ist so Helle undüberglänzend, es liefert eine solche Mengevon Meckmahlen, daß die Seele unter der Mannig-faltigkeit erliegt, und etwa Eins nur so schwach ab-sondern kann, daß die Wiedererkennung daran schwachwird. Das G e h ö r ist in der Mitte. Alle in ein-ander fallende dunkle Merkmahle des Gefühls lassetes liegen; alle zu feine Merkmahle des Gesichtsauch. Aber da reißt sich vom betasteten, betrachtetenObject ein Ton loS; in den sammeln sich die Merk-mahle jener beydcn Sinne der wird Merkwort.Das Gehör greift also von beydcn Seiten um sich,macht klar, was zu dunkel; macht angenehmer, waszu Helle war: bringt in das Dunkelmannig-faltige des Gefühls mehr Einheit, mehr Ein-heit in das 3 u he l lm an n ig fa l ti g e des Ge-sichts; und da diese Anerkennung des Mannigfalti-gen durch Eins, durch ein Merkmahl, Sprachewird, so wird damit Sprache.

3) Das Gehör ist der mittlere Sinn in An-sehung der Lebhaftigkeit, und also Sinnder Sprache. Das Gefühl überwältigt; das Gesichtist zu kalt und gleichgültig. Jenes dringt zu liefin uns, als daß es Sprache werden könnte; dies