sie nur deutliche Vorstellung, mithin Merk-mal) l; mit dem Merkmahl hat sie inner»Sprach e.
2) Da alle Sinne, insonderheit km Zustandeder menschlichen Kindheit, nichts als Gefühlsar-ten Einer Seele sind; alles Ge fu h l aber,»ach einem Empsindungsgesctz der thicrischen Na-tur, unmittelbar seinen Laut hat: so
Werde dies Gefühl nur zum Deutlichen ei-nes Merkmahls erhöht; so ist das Wortzur äußern Sprache da. Hier kommen wirauf eine Menge sonderbarer Betrachtungen, „wie,,die Weisheit der Natur den Menschen durchaus„dazu organisirt hat, um sich selbst Sprache zu er-finden." Hier ist die Hauptbemerkung.
„Da der Mensch bloß durch das Gehör die Spra-„che der lehrenden Natur empfangt, und ohne„das die Sprache nicht erfinden kann: so ist„Gehör auf gewisse Weise der mittlere seiner„Sinne, die eigentliche Thür zur Seele, und„das Verbindungsband der übrigen Sinne ge-,,worden." Ich will mich erklären.
i) Das Gehör ist der mittlere der menschlichenSinne, an Sphäre der Empfindbarkeitvon außen. Das Gefühl empfindet alles nur insich, und in seinem Organe: das Gesicht wirft unsgroße Strecken weit aus uns hinaus; das Gehörsteht an Graden der Mitthcilbarkeit in der Mitte.Was das für die Sprache thut? — Setzet