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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
Entstehung
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I. Preisschcifr

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über alles herrschen mochte. Die Dichtung unddie Geschlechtetschaffung der Sprache sind also In-teresse der Menschheit, und die Genitalien der Redegleichsam das Mittel ihrer Entstehung. Aber nun- wenn sie ein höherer Genius aus den Sternenhinunter gebracht hätte; wie? wurde dieser Geniusaus den Sternen auf unsrer Erde unter dem Mon-de auch in solche Leidenschaften von Liebe undSchwachheit, von Haß und Furcht verwickelt, daßtr alles in Zuneigung und Haß verflocht, daß eralle Worte mit Furcht und Freude bezeichnte, daßer endlich alles auf Begattungen baute? Sah undfühlte er, wie ein Mensch sichet und fühlet, daßsich ihm die blornina in Geschlechter und Artikelpaaren mußten, daß er die Verba thatig und lei-dend zusammen gab, ihnen so viel achte und Dop-pelkinder zucrkannte, kurz, daß er die ganze Spra-che auf das Gefühl menschlicher Schwachheitenbaute? sah und fühlte er so?

Einem Vcrtheidigcr des übernatürlichen Ur-sprunges ists göttliche Ordnung der Sprache:daßdie meisten Stammwörtcr einsylbig, die Herbameistens zweisplbig sind, und also die Sprachenach dem Maaße des Gedächtnisses eingetheilt sey."Das Factum ist nicht genau, und dt Schluß un-sicher. In den Resten der für die älteste angenom-menen Sprache sind die Wurzeln ordentlicher Weisezweisylbige Verba; welches ich aus dem vorigensehr gut erklären kann, da die Hypothese des Ge-geNtheils keinen Grund findet. Diese Verba nähm-'ich sind auf die Laute und Jnterjcctionen der tönen-den Natur gebauet, die oft noch in ihnen töttenj