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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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über den Ursprung der Sprache. 49

was hat Rousseau ihm hiemit nicht zugestan-den! Mehr, als wir wollen, und brauchen. Dererste Gedankesiehe! das ist dem Thier eigen! derWolf heult, der Bär brummet;" schon der ,st,(in einem solchen Lichte gedacht, daß er sich mit demzweytcn verbinden konnte,das habe ich nicht!")wirkliche Restexion; und nun der dritte und viertewohl! das wäre auch meiner Natur gemäß, daSkönnte ick) nachahmcn, dadurch wird mein Geschlechtvollkommen" welche Menge von feinen, fortschlies-senden Reflexionen« da das Geschöpf, das nur dieErste sich aus einander setzen konnte, schon Spracheder Seele haben mußte, indem es schon die Kunstzu denken besaß, die die Kunst zu sprechen schuf.Der Äffe affet immer nach, aber nachgeahmt hater nie; er hat nie mit Besonnenheit zu sich gesproechen:das will ich nachahmen, um mein Geschlechtvollkommner zu machen." Denn hatte er das je,hatte er eine Einzige Nachahmung sich zu eigen ge-macht, und sic in seinem Geschlecht mit Wahl undAbsicht verewigt; hatte er auch nur ein einziges maleine Einzige solche Reflexion denken können den-selben Augenblick war er kein Affe mehr. Inaller seiner Affengestalt, ohne einen Laut seinerZunge, war er inwendig ein sprechender Mensch,der sich über kurz oder lang seine äußerliche" Spra-che erfinden mußte. Welcher Orang - Outang aber,hat je mit allen seinen menschenähnlichen Sprach-werkzeugen ein einziges Wort gesprochen, das 'derGrundstein einer menschenähnlichen Sprache gewor-den wäre?

Philos. und G-sch. II. LH.

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