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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
Entstehung
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hinreißende Instinkte hat, als die Thiere: weil erzu so mancherley und zu Allem schwächer fähig,kurz, weil er Mensch ist: so konnte er verarten.Würde er wohl so bärenähnlich haben brummen,und so barenahnlich haben kriechen lernen, wenner nicht gelenksame Organe, wenn er nicht gelenk-same Glieder gehabt halte? Würde jedes andreThier, ein Affe und Esel, es so weit gebracht ha-ben? Wirkte also nicht wirklich seine Menschliche Na-tur dazu, daß er so unnatürlich werden konnte?Aber drittens blieb sie deßwegen noch immermenschliche Natur: denn brummte, kroch, fraß, wit-terte er völlig wie ein Bar? Oder wäre ernicht ewig ein strauchelnder stammlender Menschenbär,und also ein unvollkommenes Doppelgeschöpf geblie-ben? So wenig sich nun seine Haut und sein Antlitz,seine Füße und seine Zunge in völlige Bärengestaltändern und wandeln konnten: so wenig, (lasset unsnimmer zweifeln!) konnte es die Nacur seiner Seele.Seine Vernunft lag unter dem Druck der Sinn-lichkeit, der bärcna rtigen Institute begraben:aber sie war noch immer menschliche Vernunft, weiljene Znstincte ihm nimmer völlig zu Theil werdenkonnten. Daß dem also gewesen, zeigt endlichdie Entwicklung der ganzen Scene. Als die Hin-dernisse weggewälzet, als diese Barmenschen zu ih-rem Geschlecht zurück gekehrt waren, lernten sie na-türlicher aufrecht gehen und sprechen, als sie dort,immer un nat ü rl ich , kriechen und brummen gelernt hatten. Dies konnten sie immer nur bären-ähnlich; jenes lernten sie in weniger Zeit ganzmenschlich. Welcher ihrer vorigen Mitbrüder des