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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
Entstehung
Seite
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über den Ursprung der Sprache. 2g

licht seine besonnen sich übende Seele sucht einMerkmahl; das Schaaf blocket, sie hat einMerkmahl gefunden: der innere Sinn wirket. Die-ses Blöcken, das ihr den stärksten Eindruck macht,das sich von allen andern Eigenschaften des Beschau-ens und Betastens los riß, hervor sprang , am tief-sten eindrang, bleibt ihr. Das Schaaf kommt wie-der. Weiß, sanft, wollicht sie sieht, tastet, be-sinnet sich, sucht Merkmahl es blockt, und nunerkennet sies wieder!Du bist das Blockende!"fühlt sie innerlich, sie hat es menschlich erkannt,da sie es deutlich, das ist, mit einem Merkmahleerkannte und nannte. Dunkler; so wäre es von ihrgar nicht wahrgenommen worden, weil keine Sinn-lichkeit, kein Jnstinct zum Schaafe ihr den Man-gel des Deutlichen durch ein lebhafteres Klare er-setzte. Deutlich unmittelbar, ohne Merkmahl; so kannkein sinnliches Geschöpf außer sich empfinden, da esimmer andre Gefühle unterdrücken, gleichsam ver-nichten, und allo den Unterschied von zweyen durchein drittes erkennen muß. Mit einem Merk-mahl also; und was war dieß anders, als ein in-nerliches Merk wort?Der Schall desBlöckens von einer menschlichen Seele, als Kenn-zeichen des Schaafs wahrgenommen, ward, kraftdieser Bestimmung, Nahmen des Schaafs, undwenn ihm nie seine Zunge zu stammeln versuchthätte." Er erkannte das Schaaf am Blöcken; cswar ein gefaßtes Zeichen, bep welchemsich die Seele einer Idee deutlich be-sann Was ist das anders als Wort? Undwas ist die ganze menschliche Sprache, alseine Sammlung solcher Worte? Käme e^