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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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I. Pceisschrifc

Wo ist da bloße Fähigkeit? Wo eine abgesonderteVernunftkraft? Es ist die positive einzige Kraft derSeele, die in solcher Anlage wirket; mehr sinnlich,so weniger vernünftig; vernünftiger, so minder leb-haft; Heller, so minder dunkel. Aber der sinn-liche Zustand des Menschen war noch menschlich,und also wirkte in ihm noch immer Besonnenheit,nur im minder merklichen Grade; und der am we-nigsten sinnliche Zustand der Thiere war noch thic-risch, also wirkte bey aller Klarheit ihrer Gedankennie die Besonnenheit eines menschlichen Begriffs.Und weiter lasset uns nicht mit Worten spielen!

Es thut mir leid, daß ich so viele Zeit verlorenhabe, erst bloße Begriffe zu bestimmen und zu ord-nen; allein der Verlust war nöthig, da dieser Thcilder Psychologie in den neueren Zeiten so verwüstet'da liegt: da Französische Philosophen über einige

anscheinende Sonderbarkeiten in der thierischen und..menschlichen Natur, alles so über - und unter ein-ander geworfen haben, und Deutsche Philosophendie meisten Begriffe dieser Art mehr für ihr Sy-stem, und nach ihrem Sehepunctc, als darnach ord-nen , damit sie Verwirrungen im Sehepunct dergewöhnlichen Denkart vermeiden. Ich habe auchmit diesem Aufräumen der Begriffe keinen Umweggenommen, sondern wir sind mit einemmale amZiele. Nämlich: