übet den Ursprung der Sprache. 29
Und nun folgt, daß, wenn der Mensch Sin-ne hat, die für einen kleinen Fleck der Erde, fürdie Arbeit und den Genuß einer Weltfpanne denSinnen des Thiers, das in dieser Spanne lebet,nach stehen an Scharfe: so bekommen sie ebendadurch Vorzug der Frcyheit: „Eben weil
„sie nicht für Einen Punkt sind, so sind sie allge-meinere Sinne der Welt."
Wenn der Mensch Vorstellungskräftehat, die nicht auf den Vau einer Honigzelle undeines Spinngewebes bezirkt sind, und also auch denKunstsähigkeiten derThiere in diesemKr ei se n ach s te h e n: so bekommen sie eben da-mit „weitere Aussic h't." Er hat kein einzigesWerk, bei dem ec also auch unverbesserlich handle.;aber er hat freien Raum, sich an vielem zu üben,mithin sich immer zu verbessern. Jeder Gedanke istnicht ein unmittelbares Werk der Natur, aber ebendamit kanns sein eigen Werk werden.
Wenn also hiemit der Jnstinct Wegfällenmuß, der bloß aus der Organisation der Sinnemnd dem Bezirk der Vorstellungen folgte, undkeine blinde Determination war; so bekommt ebenhiemit der Mensch „mehrere Helle." Da erauf keinen Punct blind fallt und blind liegen bleibt:so wird er frep stehend, kann sich eine Spbare derBespiegelung suchen, kann sich in sich bespiegeln.Nicht mehr eine unfehlbare Maschine in den Hämden der Natur, wird er sich selbst Zweck und Zielder Bearbeitung.
Man nenne diese ganze Disposition seiner Kräf-te, wie man wolle: Verstand, Vernunft, Besim