über den Ursprung der Sprache. 27
Zweiter Abschnitt.
D.
^och ich, thue keinen Sprung. Ich gebe demMenschen nicht gleich plötzlich neue Kräfte, „keine
„sprachschaffende Fähigkeit," wie einewillkührliche l)ualitas ocoulta. Ich suche nur inden vorher bemerkten Lücken und Mängeln weiter.
Lücken und Mängel können dochnicht der Charakter seiner Gattungsepn: oder die Natur war gegen ihn die härtesteStiefmutter, da sie gegen jedes Jnsect die liebreich-ste Mutter war. Jedem Jnsect gab sie, was undwie viel es brauchte: Sinne zu Vorstellungen, undVorstellungen in Triebe gediegen; Organe zur Spra-che, so viel es bedurfte, und Organe, diese Spra-che zu verstehen. Bei dem Menschen sist allesin dem größten Mißverhältnis Sinne und jBe-dürfnisse; seine Kräfte und der Kreis der Wirksam-keit, der auf ihn wartet; seine Organe und seineSprache — Es muß uns also ,,ein gewisses„Mittelglied fehlen, die so abstehenden„Glieder der Verhältniß zu berechnen"