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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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7. Preisschrift

Kar nicht! ss wie er wcnig oder nichts durchwelligen Jnstinct, als Thier Lhut. Zch nehme beieinem neu gcbohrnen Kinde das Geschrey seiner em-pfindsamen Maschine aus; sonst ists stumm;cs äußert weder Vorstellungen noch Triebe durch Tö-ne, wie doch jedes Thier in seiner Art thut; bloßunter Thiere gestellet, wäre cs also das vcrwaisetsteKind der Natur. Nackt und bloß, schwach unddürftig, schüchtern und unbewaffnet: und was dieSumme seines Elendes ausmacht, aller Leiterinnendes Lebens beraubt. Mit einer so zerstreuten,geschwächten Sinnlichkeit, mit so unbestimmten,schlafenden Fähigkeiten, mit so getheilten und er-matteten Trieben gebohren, offenbar auf tausendBedürfnisse verwiesen, zu einem großen Kreise be-stimmt; und doch so verwaiset und verlassen, daßes selbst nicht mit einer Sprache begabt ist, seineMängel zu äußern Nein! ein solcher Wider-spruch ist nicht die Haushaltung der Natur. Esmüssen statt der Jnstincte andre verborgne Kräftein ihm schlafen! Stumm gebohren; aber