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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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24 I. Preis sehr ist

eine Welt von Geschäften und Bestimmungen liegtum ihn.

Seine Sinne und Organisation sind nicht aufEins geschärft: er hat Sinne für alles, und natür-lich also für jedes Einzelne schwächere und stumpfereSinne.

Seine Seclenkrafte sind über die Welt verbrei-tet; also keine Richtung seiner Vorstellungen aufein Eins, Mithin kein Kunsttrieb, keineKunstfertigkeit und, das Eine gehörthier naher her, keine T h i e r sp r a c h e.

Was ist doch das, was wir, außer der vor-her angeführten Lautbarkeit der empfindenden Maschi-ne bei einigen Gattungen Thiersprache nennen,anders, als das Resultat der Anmerkungen, die ichzusammen gerejhet habe? ein dunkles sinnli-ches Einverstandniß einer Thiergat-pung unter einander über ihre Bestim-mung, im Kreise ihrer Wirkung.

Je kleiner also die Sphäre der Thiere ist, de-sto weniger haben sie Sprache nhthig. Je scharferihre Sinne, je mehr ihre Vorstellungen auf Einsgerichtet, je ziehender ihre Triebe sind; desto zusam-men gezogener ist das Einverstandniß ihrer etwanni-gen Schalle, Zeichen, Äußerungen. Es ist le-bendiger Mechanismus , herrschender Jnstinct, derda spricht und vernimmt. Wie wenig darf er spre-chen, daß er vernommen werde!

Thiere von dem engsten Bezirke sind also sogargehörlos; sie sind für ihre Welt ganz Gefühl, oderGeruch, und Gesicht: ganz einförmiges Bild, ein-

förmiger Zug, einförmiges Geschäft; sie haben alsowenig oder keine Sprache.