24 I. Preis sehr ist
eine Welt von Geschäften und Bestimmungen liegtum ihn.
Seine Sinne und Organisation sind nicht aufEins geschärft: er hat Sinne für alles, und natür-lich also für jedes Einzelne schwächere und stumpfereSinne.
Seine Seclenkrafte sind über die Welt verbrei-tet; also keine Richtung seiner Vorstellungen aufein Eins, Mithin kein Kunsttrieb, keineKunstfertigkeit — und, das Eine gehörthier naher her, keine T h i e r sp r a c h e.
Was ist doch das, was wir, außer der vor-her angeführten Lautbarkeit der empfindenden Maschi-ne bei einigen Gattungen Thiersprache nennen,anders, als das Resultat der Anmerkungen, die ichzusammen gerejhet habe? ein dunkles sinnli-ches Einverstandniß einer Thiergat-pung unter einander über ihre Bestim-mung, im Kreise ihrer Wirkung.
Je kleiner also die Sphäre der Thiere ist, de-sto weniger haben sie Sprache nhthig. Je scharferihre Sinne, je mehr ihre Vorstellungen auf Einsgerichtet, je ziehender ihre Triebe sind; desto zusam-men gezogener ist das Einverstandniß ihrer etwanni-gen Schalle, Zeichen, Äußerungen. — Es ist le-bendiger Mechanismus , herrschender Jnstinct, derda spricht und vernimmt. Wie wenig darf er spre-chen, daß er vernommen werde!
Thiere von dem engsten Bezirke sind also sogargehörlos; sie sind für ihre Welt ganz Gefühl, oderGeruch, und Gesicht: ganz einförmiges Bild, ein-
förmiger Zug, einförmiges Geschäft; sie haben alsowenig oder keine Sprache.